Tierphysiotherapie

Physiotherapie ist eine der ältesten Heilmethoden der Menschheit. Mithilfe der zunehmend stärker angewandten Tierphysiotherapie lassen sich Krankheiten erfolgreich behandeln und vorbeugen. Die Tierphysiotherapie ersetzt allerdings nicht die Behandlung durch einen Tierarzt sondern ist als begleitende Maßnahme zu sehen. Während Tierphysiotherapie in den USA schon als selbstverständlich gilt, steht sie in Deutschland noch ganz am Anfang.

Tierphysiotherapie – für welche Tiere?

Am häufigsten wird die Tierphysiotherapie an Pferden und Hunden durchgeführt, aber auch die Behandlung von Kleintieren ist möglich. Die meisten zu behandelnden Erkrankungen in der Tierphysiotherapie betreffen Muskeln, Gelenke, Knochen und die Wirbelsäule der Tiere. Auch die Schonhaltungen, die die Tiere oft nach Operationen einnehmen, können durch die Tierphysiotherapie gelöst werden. Ziel der Tierphysiotherapie ist es, die kranken Tiere so zu stärken, dass ihre Selbstheilungskräfte aktiviert werden und sie zu ihren normalen Bewegungsabläufen zurückfinden. Zentrale Themen der Tierphysiotherapie sind die Schmerzbehandlung, die Verbesserung der Lebensqualität und die Steigerung der Leistungsfähigkeit von Tieren.

Tierphysiotherapie – Ausbildung

Derzeit ist die Tierphysiotherapie noch kein anerkanntes Berufsfeld in Deutschland. Da die Berufsbezeichnung des Tierphysiotherapeuten nicht gesetzlich geschützt ist, kann sie ohne entsprechende Ausbildung durchgeführt werden. Eine Ausbildung zum Tierphysiotherapeuten ist an privaten Schulen möglich und sollte auch unbedingt absolviert werden, wenn man in der Tierphysiotherapie arbeiten möchte.

 

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