Leihgroßeltern

 

Unterschiede zu den richtigen Großeltern

 

Leihgroßeltern als Alternative zu Tagesmutter sind vor allem für die gelegentliche Betreuung
geeignet. Das Enkelkind profitiert sowohl vom Alter und auch der Erfahrung der Leihgroßeltern.

Es besteht die Möglichkeit Leihgroßeltern für einen geringen Unkostenbeitrag zu mieten. Sie kommen meistens zu den Kindern ins Haus, spielen mit den Kindern, betreuen Hausaufgaben, geben ihnen zu Essen, unternehmen Ausflüge und machen all die Dinge, die auch die leiblichen Großeltern mit den Enkeln machen. Die Eltern können während der Zeit anderen Tätigkeiten nachgehen. Die Leihgroßeltern sollten sich allerdings niemals in Familienangelegenheiten einmischen und eher neutral bleiben, da sie ja nicht direkt zur Familie gehören.

 

Wer eignet sich als Leihgroßeltern

 

Menschen, die schon in Rente sind, die ausreichend Zeit haben und sich gerne mit Kindern beschäftigen. Sie sollten geduldig und konsequent sein, körperlich einigermaßen fit und in der Lage sich auf fremde Lebensweisen und vor allem fremde Kinder einzustellen. Am Anfang bleiben die Eltern dabei, dann entfernen sie sich stundenweise, und wenn dann Vertrauen zwischen Enkeln und Leihgroßeltern da ist, können die Enkel auch mal einen Tag mit den Leihgroßeltern alleine bleiben. Eltern müssen darauf achten, ob es wirklich zwischen Enkel und Leihoma oder Leihopa harmonisch abläuft und sollten auch nicht vergessen, für Notfälle wichtige Telefonnummern zu hinterlassen. Sie merken ihrem Kind an ob es sich wohl fühlt, wenn es sich auf die Leihgroßeltern freut. Dann wissen Sie, dass alles in Ordnung ist. Im anderen Fall ist über einen Wechsel nachzudenken, vor allem wenn es mit der Kommunikation untereinander nicht so klappt. Für die Leihgroßeltern ist es schön wieder eine Aufgabe zu haben, also profitieren beide Seiten davon.

 

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