Hundepension

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Unter Hundepensionen versteht man eine zeitliche begrenzte und betreute Unterkunft für Hunde. Gegen ein Entgelt wird der Hund dort über einen bestimmten Zeitraum von Hundesittern beaufsichtigt und im Krankheitsfall auch ärztlich betreut.

Unterbringung in Hundepensionen

Bei fast allen Hundepensionen ist es unerlässlich, dass der Hund geimpft ist und einen gültigen Impfpass führt. Da die Hunde dort meist zusammen untergebracht sind und nicht voneinander isoliert leben, möchte man die Ansteckungsgefahr so niedrig halten und die Verbreitung von Infektionskrankheiten weitgehend vermeiden. Außerdem sollten die Hundepensionen vor dem Aufenthalt über Krankheiten, Medikamente und Verletzungen des Hundes in Kenntnis gesetzt werden, um den Tieren eine optimale Betreuung zu bieten. Die Fütterung in Hundepensionen erfolgt meist für alle Hunde gleichzeitig und etwa 2mal am Tag. Sollte ein Tier einen anderen Rhythmus gewohnt sein, sollte das vorher mit der Hundepension abgesprochen und angepasst werden. Auch bei speziellen Futtervorlieben sollte man vorher mit den Betreuern in Kontakt treten.

Haftung von Hundepensionen bei einem Unfall

In seltenen Fällen kann es auch zu Verletzungen des Tieres in Hundepensionen kommen. Diese können leicht beim Spielen mehrerer Hunde entstehen. Hundehalter sollten sich vorher die Geschäftsbedingungen der Hundepensionen genau ansehen. Oftmals schließen diese die Haftung ihrerseits darin aus, sodass der Hundehalter selbst für die entstandenen Tierarztkosten aufkommen muss. Hundepensionen setzen in der Regel voraus, dass der Halter über eine Hundehaftpflicht- bzw. Hundekrankenversicherung verfügt.
Weitere Begriffe zum Buchstaben H:

Tierpensionen und speziell Hundepensionen sind Einrichtungen, die von ausgebildeten Tiersittern betrieben werden und sich besonders anbieten, wenn aus dem eigenen Bekanntenkreis niemand in der Lage ist, den Hund für den Zeitraum des Urlaubs, Krankheit oder die Firmenreise zu übernehmen.

Vorbereitung des Hundepension – Aufenthalts

In zahlreichen Foren äußern Tierhalter Bedenken gegen Hundepensionen, gerade wenn diese eine Vielzahl an Tieren aufnehmen. Daher kommt der Vorbereitung eines Aufenthalts eine große Bedeutung zu und viele Pensionen bieten kostenlose Schnuppertage an.

Sie können alleine oder mit Ihrem Tier die Pension besuchen und sich einen eigenen Eindruck verschaffen, die Räumlichkeiten besichtigen und mit dem Betreuer oder den Betreuern sprechen.

Das Personal sollte über Eigenarten des Hundes aufgeklärt werden, Spielsachen und dem Tier bekannte Utensilien und eigenes Futter können mitgenommen werden

Vorteile der Hundepension

Eine Professionelle Hundepension bietet ein großes Auslaufgelände, die dem Tier auch seine “Privatsphäre” ermöglicht und damit Aggressionspotenzial minimiert. Hundegerechte Schlafräume im Wohnhaus werden angeboten. Ausgebildete Tiersitter in einer Hundepension kennen sich mit allen Anforderungen an artgerechte Pflege für Hunde aus. Dazu gehören betreuerische Erfahrung und Kenntnisse in der Tierpsychologie. Die Fütterung erfolgt mit hochwertiger Nahrung, die Tiere bekommen sehr viel Aufmerksamkeit in Form von Streicheleinheiten und Spiel. Die Hunde werden gepflegt, gekämmt und ständig beaufsichtigt. Daher gibt es für die Sicherheit der Tiere kaum Bedenken.

Erfahrungen mit Hundepension

Transparenz ist absolut notwendig, da es wie oft schwarze Schafe unter den Pensionen gibt, die Hunde einsperren und wenn überhaupt nur mit dem Nötigsten versorgen. Während Intensives Spiel mit den Artgenossen es dem Hund ermöglicht, sich völlig auszutoben, berichten einige Hundehalter davon, ihr Tier hätte anschließend Angst davor, allein zurückgelassen zu werden.

Manche Hundepensionen nehmen keine sogenannten Listen-Hunde (Kampfhunde) auf, da sie befürchten, es schrecke andere Hundebesitzer auf. Hier müssen sich Hundebesitzer informieren.

 


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